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dein innerer Raum

Bei der Meditation geht es nicht um außergewöhnliche Trancezustände, sondern um Gewahrseins der eigenen Bewusstheit.
 

Es geht nicht darum, das Denken abzuschalten, sondern zum bewussten Beobachter der eigenen Gedanken zu werden. Indem wir unsere Gedanken wahrnehmen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren, entsteht Raum, in dem sich unser wahres Sein durch die Intuition entfalten kann.
 

Es geht auch nicht darum, unsere Emotionen zu kontrollieren oder zu unterdrücken. Vielmehr geht es darum, sie bewusst wahrzunehmen und zu erkennen: Wir haben Emotionen, aber wir sind nicht unsere Emotionen. Wir können sie erfahren, ohne uns mit ihnen zu identifizieren.
 

Und es geht nicht darum, unseren Körper zu ignorieren oder ihn als etwas vom Bewusstsein Getrenntes zu betrachten. Im Gegenteil:   

Der Körper verdient unsere Wertschätzung und Achtung. Er ist das äußerste Instrument unseres Seins – der Teil von uns, durch den sich das Feinstoffliche in der materiellen Welt verankern und Ausdruck finden kann.
 

Meditation bedeutet somit nicht, der Welt oder unserem eigenen Menschsein zu entfliehen. Sie bedeutet, immer bewusster wahrzunehmen, was in uns geschieht, ohne uns darin zu verlieren – und dadurch eine bewusste Verbindung zwischen der Seele und der Persönlichkeit, zwischen dem Feinstofflichen und der materiellen Welt entstehen zu lassen.

Meditation

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